Diesen Spruch sollen wir stets im Hinterköpfchen behalten, sagen unsere Uni-Koordinatoren. Und sie haben Recht, denn auch wenn auf den ersten Blick alles doch sehr unserer Kultur ähnelt, gibt es doch immer wieder einige Sachen, die stark von unseren deutschen/europäischen Gewohnheiten abweichen. Aber that's the Australian way und deswegen ja nicht gleich falsch, sondern nur etwas anders...
Erst einmal ist hier alles so verdammt teuer! Es wurde ja schon gemunkelt, dass man ein bisschen mehr Geld einplanen muss, aber wenn wir jetzt jeder (!) für ein geteiltes (!) Zimmer um die 460€ zahlen, ist das verhältnismäßig günstig. Haha und vom Standard, den unsere Wohnung hat, fangen wir erstmal gar nicht an... Aber es ist schon okay, solange halten wir uns hier eh nicht auf und die Mitbewohner (zur Zeit eine Japanerin, eine Inderin und noch eine Deutsche) sind echt nett. Auch das Essen ist hier nicht gerade günstig - mal schnell ein Döner für 2,50€ ist nicht drin. Die Uni kennt sowas wie eine Mensa nicht - es reiht sich vielmehr in einem riesigen Food Court eine Fastfood-Kette neben die andere. Ach Berlin, du bist so wunderbar... Aber was soll's werden halt zu Hause Stullen geschmiert ;)
Kommen wir nun zu den etwas angenehmeren Dingen... Ja, hier sind die Jahreszeiten umgedreht und ja, hier ist jetzt Winter und ja, es sind trotzdem bis zu 26 Grad mit Sonnenschein! Das genießen wir natürlich in vollen Zügen, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt... Einen Tag sind wir mit der Fähre (die gehören hier zum öffentlichen Nahverkehr wie Bus und Zug) rüber zum Manly Beach. Ach das war ein Traum. Erst sind wir zum Aldi und haben uns ein paar Kleinigkeiten gekauft, um dann direkt am Beach ein Picknick zu veranstalten. Danach standen wir zum ersten Mal mit den Füßen im Meer und haben ganz viele Fotos gemacht.
Und es gibt auch andere Extreme: wenn es hier regnet, dann richtig! So hatte es ja zum Beispiel unsere erste Woche komplett durchgeregnet. Aber guckt mal wie schön Wolkenbrüche in Sydney aussehen können...
Im Supermarkt ist auch alles etwas großzügiger gestaltet, als wir es gewöhnt sind. Besonders die Obst- und Gemüsestände haben es uns angetan. Ach und ja die Gerüchte stimmen: ein Kilo Bananen kosten gerade tatsächlich $14 (gut, dass ich die eh nicht mag^^).
Und zum Abschied noch einmal etwas zum Schmunzeln... Sowas hängt in den Uni-Toiletten...














