Zwar sind die 3 Kurse im Vergleich zu den 6 bis 7 Kursen, die wir an der HWR jedes Semester belegen, auf den ersten Blick natürlich nicht viel, aber die haben es vom "Workload" her ganz schön in sich. Anstatt nur eine Klausur zum Ende des Semesters zu schreiben, wird hier ständig das breits Gelernte abgefragt- heißt im Klartext in jedem Kurs mind. 4 Leistungsnachweise. Das sind dann kleine, aber aufwendige Multiple Choice Tests, äußerst zeitintensive Gruppenarbeiten, Aufsätze, Präsentationen, Hausaufgaben und und und... Tja als Student in Australien hat mans schon ganz schön schwer :) Deswegen jetzt genug mit dem Gejammer und ich stell euch mal die Uni vor.
Die Macquarie University liegt im Norden Sydneys, also so ca. 40 min Fahrzeit von unserer Bleibe entfernt. Auf unserem Weg zur Uni fahren wir jedes Mal mit dem Zug über die Harbour Bridge mit Blick auf den Hafen - gerade bei Sonnenuntergang einfach nur traumhaft! Über 30.000 Studierende gibt es hier, somit könnt ihr euch ja vorstellen, dass das alles ganz schön groß ist. Das ist der Campus-Plan, den man die ersten Wochen auch dringend gebraucht hat:
Viele Gebäude sind eher große Betonbauten mit 70er Jahre Flair, aber es tut sich einiges. Pünktlich zum Semesterstart wurde die neue Bibliothek eröffnet: schön und immer voll beschreiben's wohl am besten.
Außerdem gibt es einen riesigen, grünen Campus mit See! Ja, ein See.. Da lassen sich die Freistunden doch ganz angenehm überbrücken.
Ach und wie ich vorhin sagte, über 30.000 Leute studieren hier: davon sind bestimmt an die 20.000 asiatischer Herkunft. Ohne Mist, es wimmelt hier nur so von denen! Es gibt sogar einen asiatischen Lebensmittelladen in der Uni - alles klar.. In Lena's Accounting Vorlesung sieht das dann so aus:
Too cut a long story short, die Uni nervt zur Zeit schon ein bisschen, aber sie bietet auch echt viel: da gibt es schon mal für alle Internationals Subway-Sandwiches (inkl. Cookie) oder wahlweise auch yummie Pizzen von Pizza Hut, ein Konzert von einer Uni-Band in der Mittagspause, ein campuseigenes Krankenhaus, zahlreiche Partys und Ausflüge, einmal die Woche Gratis-Frühstück, und und und. Fazit: Es lässt sich doch ganz gut hier aushalten! :)



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