Parkplatzparty und Surfen in Noosa
Wieder zurück auf dem Festland ging es sofort weiter nach Noosa. Wir fuhren immer Richtung Main Beach und entdeckten einen Parkplatz, wo sich schon eine kleine Truppe versammelt hatte. Und wie das beim Backpacking in Australien so ist, kommt man sofort mit allen ins Gespräch, die Campingstühle werden im Kreis aufgstellt mit ausreichend Goon in der Mitte. Schon waren wir mittendrin in einer spontanen Parkplatzparty mit Dänen, Franzosen und Jack aus L.A., der schon seit geschätzten 50 Jahren auf Reisen ist und vieles Interessantes zu berichten hatte.
Am nächsten Morgen ging es an den Beach - Surfen stand auf dem Programm! Leider waren wir schon zu spät für den Unterricht, nachdem wir doch etwas länger ausschlafen mussten ;) Egal, selbst ist die Frau! Kurzerhand fuhren wir also einfach zum nächsten Surfshop, luden die Boards in unseren Camper und versuchten einfach so unser Glück...
Ehrlich gesagt hat das leider mehr schlecht als recht geklappt, aber aller Anfang ist schwer und Lena und ich haben ja auch noch ein paar Monate um zu üben :) Am nächsten Morgen mussten wir leider vom schönen Noosa Abschied nehmen. Wie bestellt und mit der Gewissheit, dass sich das Abenteuer Road Trip jetzt dem Ende neigt, goss es seit drei Wochen zum ersten Mal wie aus Eimern. Nun ja, es galt die letzten Kilometer bis Brisbane zu bewältigen.
Iihh eine Großstadt
Das war schon etwas merkwürdig, nach so vielen Tagen quasi nur von Natur umgeben, auf einmal wieder inmitten einer Großstadt zu sein. Dazu kam noch etwas Hektik auf, da wir den Camper ungern außerhalb der Öffnungszeiten abgeben wollten. Auf den letzten Drücker kamen wir in der Niederlassung an und konnten uns unterschreiben lassen, dass der Camper im einwandfreien Zustand ist. Glücklicherweise war der Mitarbeiter von Travellers Autobarn bester Laune und bot auch gleich noch an, uns zu einem Hostel zu fahren, sodass wir kein Taxi nehmen mussten. Nach etwas Hin und Her (es fand gerade das Oktoberfest statt und die ganze Stadt war brechend voll) hatten wir dann endlich einen Schlafplatz gefunden. Wir waren ziemlich fertig und hatten auch alle nicht so sehr Lust auf Sightseeing. Mit knurrendem Magen machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem und wie der Zufall es so wollte, fand direkt im Stadtteil unseres Hostels ein Straßenfestival statt. So verbrachten wir den restlichen Tag damit, guten Bands zu lauschen und schräge Menschen zu beobachten.




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