Danach klapperten wir die örtlichen Touristenbüros ab, um eine Schnorcheltour zu buchen. Allerdings wollten die nicht so ganz mit unserer Spontanität konform gehen, so dass a) nur noch ein Büro geöffnet war und b) es absolut keinen Platz mehr auf einem der Boote für uns gab. No worries! Buchten wir uns halt eine Tour für den übernächsten Tag. Nachdem wir gegessen hatten, war allerdings kein Campingplatz mehr auf und so dachten wir uns'wenn schon, denn schon' und kürten die Strandpromenade zum Schlafplatz.
Dumm gelaufen... Am Morgen klopfte es und ein Mann bat uns doch bitte die Tür zu öffnen. Der Mann war der örtliche Ranger und teilte uns mit, dass hier kein Camping erlaubt ist. Er wollte aber nochmal ein Auge zu drücken und sprach uns somit nur eine Warnung aus. Also doch nochmal Glück gehabt und zur Belohnung gab's dann erstmal ein Frühstück vom Feinsten mit Blick aufs Meer :) Den Tag verbrachten wir anschließend mit Bummeln in der "Stadt" und abends haben wir dann (sicher ist sicher) einen Caravan Park aufgesucht.
Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, die 'Calypso' wartete schon. A dream came true - es ging raus aufs Great Barrier Reef! Übrigens ist es insgesamt fast so groß wie Deutschland und es soll als größtes Lebewesen der Welt sogar vom Mond aus sichtbar sein. Verrückt... Dreimal wurden wir an unterschiedlichen Stellen im Outer Reef ins Wasser gelassen und es war wirklich einfach traumhaft!

Farbenprächtige Fische, noch farbenprächtigere Korallen und sämtliche "Findet Nemo"-Darsteller konnten wir beobachten. Während eines Schnorchelgangs rief unser Guide auf einmal "SHARK" und deutete unter sich. Ein ungefähr 2m langer Riffhai unmittelbar unter uns... Wahnsinn! Schade allerdings, dass so viele Leute den Aufforderungen nicht gefolgt sind und ununterbrochen alles angetatscht haben, was sich nicht wehren konnte. Auch die Guides selbst wollten manchmal besonders viel bieten und brachten Seegurke & Co gerne an die Oberfläche, sodass alle mal anfassen konnten. Tja, Freude und Schattenseiten des Massentourismus... Aber so oder so, war es wirklich ein Highlight unseres Trips!




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